Kandidatenwahl für Kommunalwahl 2026

„Liebe Genossinnen und Genossen, Guten Abend Kösching, Kasing und Bettbrunn, ein herzliches Willkommen an alle, die heute Abend zu dieser Veranstaltung gekommen sind“.

So wurden die Sozialdemokraten am Dienstag Abend im vollbesetzen Nebenzimmer des Gasthauses Amberger in Kösching begrüßt.

Ausgesprochen hat diese Worte Sabine Schauer, die 49 jährige Köschingerin wurde von der Vorstandschaft der Köschinger SPD als Bürgermeisternkandidatin vorgeschlagen. Sie arbeitet als Betriebliche Sozialbetreuung seit 31 Jahren bei der Audi BKK, ist zertifizierte Mediatorin und Konfliktberaterin. Sie hat 3, mittlerweile erwachsene Kinder und ihr Herz schlägt für Inklusion und Teilhabe. Nach der eröffnenden Begrüßung durch den SPD Ortsvorsitzenden Dieter Betz der auch als Versammlungsleiter durch den Abend führte und dem Grußwort der Landratskandidatin Stefanie Kirchner, die die Gunst der Stunde nutzte, ihr Wahlprogramm vorzustellen, nutzte Schauer die Gelegenheit für sich und ihr Zukunftsbild von Kösching vorzusprechen. Die Köschingerin verbreitete mit ihrer Vorstellung nicht nur eine große Portion Tatendrang und Optimismus sondern betonte immer wieder, wie wichtig es ist, Demokratie zu schätzen und zu schützen. Sie hob hervor, dass eine solide Finanzpolitik und die vorausschauende Planung des Haushalts eine der obersten Leitlinien der kommenden Amtszeit sein wird. Immer mit Maß und Ziel und immer auf eine lebenswerte, qualitativ hochwertige Zukunft in Kösching, Kasing und Bettbrunn ausgerichtet. Weiter bekräftigte sie, dass der Mensch unbedingt in den Mittelpunkt gestellt werden soll, Entscheidungen aber sachlich, parteiunabhängig, transparent und nachvollziehbar getroffen werden müssen. Generationenübergreifende Politik mit der dringenden Notwendigkeit an Inklusion, Teilhabe und Selbstbestimmung wären unausweichlich erforderlich. Sie beschrieb, wie sehr das Kultur-, Sport- und Vereinsleben im Herzen Köschings schlägt und unbedingt weiter gefördert und unterstützt werden muss. Die Schließung der Klinik Kösching dürfe nicht einfach so hingenommen werden. Es wäre wichtig, Alternativen und realistische Möglichkeiten mit Haltung und der Bereitschaft für tragfähige Lösungen mitzugestalten, das funktioniere nur, wenn man im Austausch mit dem Landrat und und anliegenden Gemeinden bleibt. Ganz klar formulierte die Köschingerin ihre Vorstellung von Politik. Diese wäre in der Verschiedenheit verwurzelt, basiere auf demokratischer Geschlossenheit und soll die Bürgerinnen und Bürgern nicht weiter verunsichern sondern Klarheit und Zuverlässigkeit vermitteln. Am Ende lud Schauer alle Anwesenden ein, mitzumachen. Demokratie lebt vom Mitmachen, Einmischen von unterschiedlichen Meiungen und Zusammenhalt. „Nur gemeinsam machen wir aus einem Ort ein Zuhause. Mit großem Herz und klarem Kopf“.

Einstimmig und mit großem Applaus wurde Sabine Schauer im nachfolgenden Wahlgang als Bürgermeisterkandidatin gewählt. Sie nahm die Wahl dankbar und voller Vorfreude an.

Im Anschluss stimmten alle Wahlberechtigten ebenso über die vorgeschlagene Gemeinderatsliste ab. Gefüllt mit unterschiedlichen Kompetenzen, Persönlichkeiten, paritätisch und demokratisch besetzt ist sie ein toller und bereichernder Vorschlag für die Kommunalwahl am 8.März 2026. Dieter Betz führte souverän durch alle Wahlgänge und verkündete sichtbar gut gelaunt die Ergebnisse. Auch die Abstimmung über die Gemeinderatsliste der SPD erhielt 100% Zustimmung der Anwesenden.

Den letzte Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ nutzten die Anwesenden dazu, Fragen zu aktuellen Themen zu stellen. Der Ortsvorsitzende beantworte Fragen zur Klinik Kösching, zum neuen Bauprojekt „Rewe“, zum Gelände an Bahnhofsteraße und vielen anderen Themen sachlich und informativ.

Voller Tatendrang, Ideen, positiver Stimmung und Teamgeist für den vor ihnen liegenden Wahlkampf ließen die Sozialdemokraten den erfolgreichen Abend ausklingen.